Nicht selten sind die Kund°innen in meinen Coachings oder die Teilnehmer°innen im Kunst ° Leben ° Können – Kurs verunsichert, wenn es um das Thema „Ziele“ geht.

Gerade kreativen Menschen fällt es oft schwer, sich festzulegen. Obwohl sie gut darin sind, kreativen Output zu liefern, fällt es ihnen schwer, sich ihre eigene Zukunft konkret vorzustellen. Vielleicht gerade WEIL sie kreativ sind – uns sich daher ZU VIEL vorstellen können.

Es könnte so sein, oder auch anders – wohin will ich wirklich, was will ich wirklich? Welches Ziel ist es wert, erreicht zu werden? Werde ich unterwegs nicht die Lust daran verlieren und etwas anderes wollen? Übernehme ich mich nicht und bin dann von mir selbst enttäsucht?

Wie wäre es damit:

Setze dir als Ziel, die beste Version deiner selbst zu werden.

Wie wärst du, wenn du die beste Version deiner selbst wärst? Welche deiner – schon vorhandenen – Eigenschaften wären stärker, besser ausgeprägt, welche wären etwas (oder stark) zurückgenommen?

Wie würdest du handeln, wie würdest du sein, wenn du du selbst bist und bleibst, aber in einer (noch) besseren Version deiner selbst?

Und vor allem: woran würdest du es merken, dass du das bist – die beste Version deiner selbst? Woran merkst du schon unterwegs, dass du dich dieser Version von dir näherst?

Wie Ziele das so an sich haben, wirst du vielleicht auch dieses nie vollständig erreichen – aber versuchen könntest du es, den Versuch wäre es wert, denke ich.

#kunstfairteilen: Michael François „Souffles dans le verre“ (Ausschnitt) im CAC Malaga, Foto: Peter Hauptmann

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