Etwas misslingt. Etwas geht nicht so aus, wie ich es mir vorgestellt habe. Ein Mensch verhält sich nicht so, wie ich es mir erhofft habe. Ich tue etwas nicht, obwohl ich es tun sollte. Ich zögere etwas viel zu lange hinaus. Ich mache etwas ganz anderes, als ich eigentlich tun sollte oder tun möchte. Ich verhalte mich nicht so, wie ich selbst es von mir erwarte. Die Ergebnisse meiner Arbeit sind nicht so, wie ich sie gerne hätte. Andere tun nicht, was ich von ihnen möchte. Die Welt ist nicht so, wie sie sein sollte.

Das sind eine Menge Sachen, über die ich nachdenken kann und sollte.

Bevor ich aber auch nur irgendeine Lösung, eine Veränderung, eine Neuausrichtung überhaupt andenke, gilt es zu fragen:

Was war meine Absicht? Was ist meine Absicht?

Was wollte ich mit dem, was ich getan oder geplant habe überhaupt? Nicht: was wollte ich konkret tun oder erreichen, sondern: was habe ich damit bezweckt? Was war meine Absicht?

Jede unserer Handlungen hat nämlich eine – hinter dem eigentlichen Zweck der Handlung liegende – tiefer Absicht. Diese gilt es herauszufinden.

Wenn ich meine Absicht kenne, dann kann ich auch andere Wege finden, sie zu verwirklichen, als jene, die gerade nicht funktioniert haben.

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